Ensembles

Irén Lill, Holger Faust-Peters

focus baroque

Die beiden Musiker arbeiten seit 2004 intensiv zusammen und spielten bislang zahlreiche Programme mit Musik der Barockzeit. Dabei stand zunächst Gambenmusik von Marais, Forqueray, J.S.Bach, C.P.E. Bach, Telemann, Abel u.a. im Vordergrund. In einige Programme werden auch Komponisten der Gegenwart mit einbezogen. 2007 entwickelte das Duo ein Programm mit Werken weniger oft gespielter Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum, aus dem 2009 die CD "Anno 1698" entstand. Im Januar 2012 erschien die 2. CD mit dem Titel "Avec privilège du roy" Hier erklingen Werke von Marais, Couperin, Heudelinne, Caix d´Hervelois und Rameau. Beide CDs sind beim Label Ars Produktion erschienen.

Besetzung

Holger Faust-Peters - Viola da gamba | Irén Lill - Cembalo

 

Ensemble Fortuna Canta

Logo Fortuna Canta

 

Musik im ausgehenden Mittelalter

Francesco Landini oder Guillaume de Machaut sind nur die bekanntesten Vertreter jener Kunstmusik, die uns in ihrer subtilen Kraft, Vielfarbigkeit und Komplexität eine faszinierende Welt von lyrischem Feinsinn und musikalischer Finesse eröffnet.
Weit entfernt vom Gregorianischen Choral oder der Spielmannsmusik entfaltet sich in den italienisch oder französisch dominierten Macht- und Kulturzentren die sogenannte Trecento- bzw. Ars Nova-Musik.
Reizvoll für heutige Ohren wieder zu entdecken ist das zu jener Zeit gültige pythagoräische Stimmungssystem, ebenso wie die komplexe Rhythmik und das schnelle, diminuierte Spiel, das so virtuos ist, dass neue Notationsformen dafür entwickelt werden mussten.
Fortuna Canta widmet sich dieser erlesenen Musik und gibt mit stilistischem Feingefühl Einblick in die verschiedenen Strömungen dieser Epoche. Auf authentischen Instrumenten erklingen vertonte Erzählungen, die in der Symbolik ihrer Zeit verschlüsselt sind. Nicht selten spielt in diesen Texten die blinde Schicksalsgöttin Fortuna eine zentrale Rolle. - Im deutschen Konzertwesen gilt Fortuna Canta als eines der führenden Ensembles für diese spezielle Musik.

Die vier Ensemblemitglieder erhielten ihre musikalische Ausbildung bei Spezialisten für Alte Musik. Ihr besonderes Interesse für das Mittelalter führte sie 1997 zusammen. Wichtige Impulse erhielten sie auf diesem Gebiet u.a. von Pedro Memelsdorff, Maurice van Lieshout, Rebecca Stewart, Michael Posch und Randall Cook.

Besetzung

Stefanie Brijoux - Sopran | Katrin Krauß - Blockflöte | Holger Faust-Peters - Fidel | Ute Faust - Fidel und Blockflöte

www.fortuna-canta.de

Pressestimmen

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Ensemble gemini

gemini

Zwillinge sind die beiden Musiker Holger Faust-Peters und André Henrich auch aus astrologischer Sicht - wesentlich aber ist die enge Verwandtschaft ihrer Instrumente Viola da gamba und Laute. Die erlebten zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert in allen europäischen Musikzentren Blütezeiten: So erregten Virtuosen beider Instrumente bereits ab der ausgehenden Renaissancezeit im italienischen Raum großes Aufsehen; im England des 17. Jahrhunderts gehörte es zum guten Ton, im Gambenconsort zu spielen oder sich beim Gesang selbst auf der Laute zu begleiten; das kulturelle Leben am Hofe des Sonnenkönigs Louis XIV wäre ohne beide - sowohl solistisch als auch im Basso Continuo - undenkbar; und mit Bach und Abel verhalfen ihnen Komponisten auf der Schwelle vom Barock zum Galanten Stil auch in Deutschland zu spätem Ruhm. gemini - ein Titel aus Stockhausens 'Tierkreis' - steht aber auch für das Engagement des Duos für zeitgenössische Musik. Neben Realisierungen und Bearbeitungen bestehender Werke des späten 20. Jahrhunderts ist ein wichtiger Schwerpunkt des Ensembles der lebendige Kontakt zu Komponisten. So entstanden bereits mehrere gemini gewidmete Stücke, die den Instrumenten neue Klangwelten erschließen und deren Ausdrucksbreite noch erweitern. In diesem Spannungsfeld zwischen Alter und Neuer Musik bietet gemini ausgefallene Programme mit Werken von Ortiz und Frescobaldi über Dowland, Marais bis hin zu Cage, Stockhausen und Komponisten der ganz jungen Generation. Der besondere Reiz liegt dabei immer im faszinierenden Klang 'voll schöner Verhaltenheit' der Instrumente.

Besetzung

Holger Faust-Peters - Viola da gamba | André Henrich - Laute | (Das Ensemble wird projektweise erweitert)

Pressestimmen

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schola stralsundensis

schola stralsundensis

1577 wurden die XXIIII Cantiones von Eucharius Hoffmann als Scholae Stralsundensis Cantore veröffentlicht. Anlässlich des Projektes „Die Stralsunder Motettenhandschrift von 1585 - von der Komplettierung zur musikalischen Aufführung“ gründete sich das Ensemble aus Vokalsolisten und Instrumentalisten und übernahm den historisch verbürgten Namen. Die jungen Musiker verschiedener Nationalitäten haben sich in ihrem Studium intensiv mit der Tradition, Notation und Aufführungspraxis der frühen Musik des Abendlandes auseinandergesetzt. So erklingen Nachbauten der historischen Instrumente des 16. Jahrhunderts; das Ensemble musiziert aus Chor- und Stimmbüchern in Originalnotation und die Interpretation basiert auf der historisch überlieferten Solmisationstechnik.

Besetzung

Vokal: Anna Kellnhofer, Dorothea Wagner, Christoph Dittmar, Milo Machover, Cornelius Uhle, Simon Borutzki | Traversflöte: Elizabeth Farrell, Daja Leevke Hinrichs, Milo Machover | Blockflöte: Simon Borutzki, Martin Erhardt, Stefanie Lüdecke, Antonie Schlegel, Maurice van Lieshout, Ingo Voelkner | Dulzian: Antonie Schlegel | Organetto: Martin Erhardt | Viola da Gamba: Dietrich Haböck, Miyoko Ito, Ute Faust, Holger Faust-Peters, Katharina Schlegel

Programmbeispiel

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Hörbeispiel

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Weitere Ensembles

ensemble tom ring

Inspiriert von der bekannten Malerfamilie tom Ring, die im 16. Jahrhundert in Münster lebte und deren Mitglieder in ganz Westphalen künstlerisch als Maler und Zeichner wirkte, gründete der Flötist Thomas Kügler 2007 das ensemble tom ring, das sich der vielfältigen Alten Musik, ausgehend vom frühen 16. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein, auf historischen Instrumenten widmet. Das ensemble tom ring vereint Musiker und Spezialisten für Alte Musik. 2008 entstand die CD "Bilder Hören", auf der Bilder des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster mit musikalischen Inhalten "vertont" wurden.
Thomas Kügler | thomaskuegler.com

 

Le Pêtit Badinage

www.cembalo-koeln.de

 

Musica Serena

www.sigrunlefringhausen.de/ensembles

 

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